Ein Bündel auf zwei Rädern schwankt auf den Platz zu. Langsam, fast in Zeitlupe. Ein Berg von Tüten, Töpfen, Dingen. Irgendwo dazwischen ein behaartes Gesicht, das grimmig den störrischen Lenker anvisiert. Geradeaus will das pinke Damenrad mit neongrünen Gabelscheiden dennoch nicht. Der Tütenberg torkelt auf Mülleimer zu. Eine zerschlissene Isomatte, nachlässig an das Rad gebunden, schlingert mit. Die Route scheint bekannt zu sein: Auf dem kürzesten Weg von Mülleimern zu Mülleimer. Er hält nicht an. Nichts Interessantes zu finden. Niemand hier, der eine Pfandflasche hinterlassen könnte.
Ein Bündel auf zwei Rädern schwankt auf den Platz zu. Langsam, fast in Zeitlupe. Ein Berg von Tüten, Töpfen, Dingen. Irgendwo dazwischen ein behaartes Gesicht, das grimmig den störrischen Lenker anvisiert. Geradeaus will das pinke Damenrad mit neongrünen Gabelscheiden dennoch nicht. Der Tütenberg torkelt auf Mülleimer zu. Eine zerschlissene Isomatte, nachlässig an das Rad gebunden, schlingert mit. Die Route scheint bekannt zu sein: Auf dem kürzesten Weg von Mülleimern zu Mülleimer. Er hält nicht an. Nichts Interessantes zu finden. Niemand hier, der eine Pfandflasche hinterlassen könnte.
Das denken Passanten über den Jockel-Fuchs-Platz
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Über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz. Nirgendwo macht die Stadt einen besseren ersten Eindruck, als auf der höchsten Stelle der Brücke.
Über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz. Nirgendwo macht die Stadt einen besseren ersten Eindruck, als auf der höchsten Stelle der Brücke.
Rechts am Rheinufer entlang liegen Landtag und kurfürstliches Schloss - beide aus rotem Sandstein. Genauso wie Ost- und Westturm des Doms, die auf der linken Seite .
Über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz. Nirgendwo macht die Stadt einen besseren ersten Eindruck, als auf der höchsten Stelle der Brücke.
Rechts am Rheinufer entlang liegen Landtag und kurfürstliches Schloss - beide aus rotem Sandstein. Genauso wie Ost- und Westturm des Doms, die auf der linken Seite .
zwischen den Dächern der Altstadt hervorragen. Die altrosa Farbe des Sandsteins dominiert hier das Stadtbild.
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Vier Uhr. Glockenschläge. Der Dom ist irritierend nah. Der menschenleere Platz lässt schnell vergessen, wie nah die Innenstadt ist. Das Echo bleibt aus. Es wird vom Verkehr der Rheinstraße verschluckt. Ein ständiges Rauschen, das über dem Platz hängt. Wie Kopfschmerzen nach einer durchzechten Nacht. Dumpf und dunkel. Der Lärm spült alle Geräusche weg. Worte, Gesprächsfetzen, eine Diskussion über erhöhte Cholesterinwerte.
Vier Uhr. Glockenschläge. Der Dom ist irritierend nah. Der menschenleere Platz lässt schnell vergessen, wie nah die Innenstadt ist. Das Echo bleibt aus. Es wird vom Verkehr der Rheinstraße verschluckt. Ein ständiges Rauschen, das über dem Platz hängt. Wie Kopfschmerzen nach einer durchzechten Nacht. Dumpf und dunkel. Der Lärm spült alle Geräusche weg. Worte, Gesprächsfetzen, eine Diskussion über erhöhte Cholesterinwerte.
Jockel-Fuchs-Platz
Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jockel-Fuchs-Platz
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Dort, wo sich die Schusterstraße auf den letzten Metern durch die Mainzer Fußgängerzone auf den Dom zuwindet, also genau dort, wo sie schön werden könnte, schreit ein Sammelsurium an Produkten in grellen Farben nach Aufmerksamkeit. Schals, Plastikblumen, Flip-Flops. „Wir helfen sparen“ verspricht ein übergroßes Plakat, „I just called to say I love you“ schnulzt Stevie Wonder dazu.
Es riecht scharf und billig nach Plastik. Die Ursache – ein Drehständer mit Crocs, auf denen lustlos Farbe verteilt wurde. Wie ausgelaufene Eier schmieren giftgrüne Schlieren und Kleckse von vergammeltem Orange über die Plastikschuhe. Sie sind unangenehm kühl und weich, wie verschrumpelte Äpfel. Eine Frau mit ausgewaschenen roten Strähnen im blonden Haar dreht lustlos an dem Ständer. „Nur die falschen Größen“, blafft sie und geht weiter. Weiter Richtung Dom, der irritierend nah über der Armee an Drehständern auftaucht. In seiner Größe wirkt er unwirklich, fast kulissenhaft...
Der Mainzer Dom – mitten in der Stadt, mitten im Leben und doch eine Welt für sich. Ein Spaziergang durch die Schusterstraße.
Weltenwandel
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...Mit jedem Schritt wird die Gasse dunkler und kühler. Die Häuser sind zu hoch für die Strahlen der Frühlingssonne. Die Geschäfte versuchen angestrengt Passanten auf sich aufmerksam zu machen. Vor einer Parfümerie steht eine Duftwolke, schwer und viel zu süß, um zum Bleiben zu bewegen. Gegenüber wummern Bässe. Erfolglos. Die meisten Passanten eilen weiter. Ein Mann bleibt stehen und fragt in betont langsamem Englisch nach dem Weg in die Altstadt. Die angesprochene Frau deutet hoch zum Dom und winkt mit der Hand. Dahinter. Der Mann nickt, sein Blick bleibt am Westturm hängen...
...Die Schusterstraße knickt leicht nach links, der Westturm verschwindet hinter einem leerstehenden Gebäude, das in der Gasse klafft. Am Ende der Straße - der Dom. Wie eine Wand füllt er nun die Lücke zwischen den Häuserreihen, als würde er die Enge der Gasse jeden Moment sprengen. Ein letztes Werbeplakat preist den Mittagstisch für 5,90 Euro, dann ergießt sich die Schusterstraße auf den Marktplatz, in die Sonne...
so klingt die Schusterstraße
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schwarz-weiß
sandstein
mainz ist...
bekannt für wenige quadratkilometer in sandstein
berühmt für die altstadt und kopfsteinpflaster, für den weihnachtsmarkt, der touristen aus aller welt anlockt und den dom, der das stadtbild dominiert
jedoch mehr als die strecke des gutenberg-express
zu einem großen teil schwarz/weiß
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Rechts rauscht das Wasser eines Brunnens, links schrillt Baustellenlärm. Dazwischen drängen sich Gesprächsfetzen, die aus den umliegenden Cafés auf den Marktplatz getragen werden. Ein lauter, lebendiger Platz. Der Dom hat mittlerweile das komplette Sichtfeld eingenommen. Der Eingang liegt zwischen zwei einge-schossigen Gebäuden. Mit jedem Schritt schirmen die Gebäude die Geräusche vom Marktplatz weiter ab. Scheuklappen gegen den Lärm der Außenwelt...
Rechts rauscht das Wasser eines Brunnens, links schrillt Baustellenlärm. Dazwischen drängen sich Gesprächsfetzen, die aus den umliegenden Cafés auf den Marktplatz getragen werden. Ein lauter, lebendiger Platz. Der Dom hat mittlerweile das komplette Sichtfeld eingenommen. Der Eingang liegt zwischen zwei einge-schossigen Gebäuden. Mit jedem Schritt schirmen die Gebäude die Geräusche vom Marktplatz weiter ab. Scheuklappen gegen den Lärm der Außenwelt...
...Noch haben die Renovierungsarbeiten am Dom das Marktportal mit seinen massiven Bronzetüren nicht erreicht. Während ein Großteil des Doms wieder eine frische altrosa Farbe hat, ist der Sandstein um das Portal von einer Patina überzogen, die jede Farbe schluckt. Der Sandstein hier ist schmierig, fast glatt. Vom Marktplatz kommen schwatzend und kichernd vier junge Mädchen auf das Portal zu. Sie werden langsamer und treten dann nach links in den Dom, plötzlich flüsternd.
Rechts rauscht das Wasser eines Brunnens, links schrillt Baustellenlärm. Dazwischen drängen sich Gesprächsfetzen, die aus den umliegenden Cafés auf den Marktplatz getragen werden. Ein lauter, lebendiger Platz. Der Dom hat mittlerweile das komplette Sichtfeld eingenommen. Der Eingang liegt zwischen zwei einge-schossigen Gebäuden. Mit jedem Schritt schirmen die Gebäude die Geräusche vom Marktplatz weiter ab. Scheuklappen gegen den Lärm der Außenwelt...
...Noch haben die Renovierungsarbeiten am Dom das Marktportal mit seinen massiven Bronzetüren nicht erreicht. Während ein Großteil des Doms wieder eine frische altrosa Farbe hat, ist der Sandstein um das Portal von einer Patina überzogen, die jede Farbe schluckt. Der Sandstein hier ist schmierig, fast glatt. Vom Marktplatz kommen schwatzend und kichernd vier junge Mädchen auf das Portal zu. Sie werden langsamer und treten dann nach links in den Dom, plötzlich flüsternd.
Impressionen aus der Mainzer Altstadt
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Hier finden Einkaufswillige den üblichen Einheitsbrei an Einkaufsmöglichkeiten. Gesichts- und charakterlos reiht sich hier Modegeschäft an Elektromarkt. Einige Gassen weiter in der Altstadt - ein Sammelsurium an Geschäften. Vom Besteckladen über urige Weinhandlungen bis zur Goldschmiede.
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Hier finden Einkaufswillige den üblichen Einheitsbrei an Einkaufsmöglichkeiten. Gesichts- und charakterlos reiht sich hier Modegeschäft an Elektromarkt. Einige Gassen weiter in der Altstadt - ein Sammelsurium an Geschäften. Vom Besteckladen über urige Weinhandlungen bis zur Goldschmiede.
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Hier finden Einkaufswillige den üblichen Einheitsbrei an Einkaufsmöglichkeiten. Gesichts- und charakterlos reiht sich hier Modegeschäft an Elektromarkt. Einige Gassen weiter in der Altstadt - ein Sammelsurium an Geschäften. Vom Besteckladen über urige Weinhandlungen bis zur Goldschmiede.
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Was gibts in der Altstadt?
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http://www.mainzeraltstadthandel.de/
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Viele weitere - erstaunliche, überraschende und unterhaltsame - Informationen über Mainz gibt es hier
nullViele weitere - erstaunliche, überraschende und unterhaltsame - Informationen über Mainz gibt es hier
Nicht schwarz-weiß - nur ein bisschen versteckt. Kunst und Kultur abseits von Staatstheater und Gutenberg-Museum
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Nix los? Schon überall gewesen?
- Hier gibt es Tipps für alle, die Mainz neu entdecken wollen
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text & bild I sarah weik
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http://www.pointoo.de/user/stattansichten/pois/
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Einige hundert Meter noch führt die Straße am Rhein entlang. Dann knickt sie ab, rein in die Stadt, zwischen die Häuserschluchten. Sie schlucken Licht und scheinbar auch .
Einige hundert Meter noch führt die Straße am Rhein entlang. Dann knickt sie ab, rein in die Stadt, zwischen die Häuserschluchten. Sie schlucken Licht und scheinbar auch .
Farbe. Grau dominiert. Eine Fußgängerzone führt in das Zentrum. Es gibt kaum grüne Flecken, gesichtlos reihen sich die Gebäude aneinander.
Einige hundert Meter noch führt die Straße am Rhein entlang. Dann knickt sie ab, rein in die Stadt, zwischen die Häuserschluchten. Sie schlucken Licht und scheinbar auch .
Farbe. Grau dominiert. Eine Fußgängerzone führt in das Zentrum. Es gibt kaum grüne Flecken, gesichtlos reihen sich die Gebäude aneinander.
Alt- und Neustadt von Mainz könnten unterschiedlicher nicht sein.
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d a s r h e i n
u f e r
d a s r h e i n
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Vor allem im Sommer sehr beliebt, doch...
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schwarz-weiß
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mainz
staTTansichten
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die tolle Lage wurde viel zu oft vergeudet...
die tolle Lage wurde viel zu oft vergeudet...
...an Parkplätze und kühle,
moderne Bauten
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